EARTHSOL

Eine Hochzeit von Sonne und Erde

Die Leistung und die Lebensdauer von geothermischen Wärmepumpen werden durch das intelligente Einbinden von Solarkollektoren signifikant gesteigert.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Sonnenenergie mit der Geothermie zu kombinieren. Sie hängen von der Gebäudeart und dem Erdsondentyp ab.

  • Solare Entlastung der geothermischen Sonden. Eine Solaranlage für die Brauchwasservorwärmung (System „Basic“, obligatorisch in einigen Kantonen) kann eine geothermische Wärmepumpe in der kalten Jahreszeit unterstützen und in den Sommermonaten Grossteils ersetzen. Wenn die Sonne im Winter scheint, geben die Solarkollektoren ihre gesamte Energieproduktion an die Wärmepumpe weiter. Die geothermischen Sonden und die Wärmpumpen werden dadurch geschont und deren Lebensdauer erhöht sich. Im Sommer erwärmen die Solarkollektoren das Brauchwasser und die Wärmepumpe kann in die Ferien. Die Sonnenenergie wird optimal genutzt. Diese Lösung ist umso interessanter, als sie nur geringe Mehrkosten verursacht.
  • Die 'Retrofit'-Lösung. In der Schweiz wurden in der Vergangenheit viele geothermischen Wärmepumpen zu klein dimensioniert. Die Hausbesitzer merken dies nicht sofort. Die Wärmepumpen entziehen der Erde zu viel Energie, wodurch die Bodentemperatur in der Nähe der Sonde absinkt. Die Wärmepumpe verliert seine Effizienz und die Stromrechnung steigt. Niedertemperaturkollektoren von Energie Solaire SA können dieses Problem beheben. Sie bringen die Wärme zurück in die Erde und unterstützen die bestehende Wärmpumpe, welches die Leistung und die Lebensdauer des gesamten Heizsystems verbessert.
  • Die Solarkollektoren ersetzen einen Teil der geothermischen Sonden (für Mehrfamilienhäuser und grosse Gebäude mit Erdsondenfeldern). In einigen Schweizer Städten gleicht der Boden aufgrund der zahlreichen geothermischen Sonden einem Emmentaler Käse. Durch das Einbinden der Solarenergie kann auf einen Teil der Erdsonden verzichtet und die Energie sinnvoller genutzt werden. Die von den Solarkollektoren gewonnene Wärme regeneriert das Erdreich und steigert von Jahr zu Jahr die Leistung des gesamten Heizsystems (siehe detaillierte Informationen). Dieses Konzept ist nicht geeignet für Verwaltungsgebäude, die auf dem Prinzip einer reversiblen Wärmepumpe beruhen und im Sommer das Erdreich zum Kühlen des Gebäudes nutzten (sogenanntes Geocooling). In diesem Fall wird der Boden im Sommer automatisch regeneriert.